Geigenlehrerin

Magdalena Schenk-Bader

 

Magdalena Schenk-Bader ist Geigerin und Bratscherin mit Schwerpunkt auf historischer Aufführungspraxis. Sie studierte Schulmusik und Germanistik in Würzburg sowie Barockvioline bei Susanne Scholz in Leipzig und sammelte weitere künstlerische Impulse in Kursen und Projekten bei Kathi Debretzeni, Stanley Ritchie, Lars Ulrich Mortensen, Petra Müllejans, Leila Schayegh und weiteren Musiker:innen der Alten Musik.

Ihre musikalische Entwicklung wurde durch eine Einladung zu I Giovanni Dell’Academia Montis Regalis und die Arbeit als Mitglied im European Union Baroque Orchestra bereichert. Mit dem Ensemble Camerata Bachiensis gewann sie den ersten Preis beim Internationalen Telemann-Wettbewerb in Magdeburg, ebenso den ersten Preis beim Premio Selífa in San Genesio sowie den Gebrüder-Graun-Preis.

Regelmäßig ist sie zu erleben im Collegium Musicum 23, im Ensemble 1684, im Göttinger Barockorchester, der Lautten Compagney Berlin und der Capella Jenensis, wo sie für ihre stilistische Klarheit, musikalische Sensibilität und Vielseitigkeit geschätzt wird. In der frühbarocken Musik beschäftigt sie sich mit historischen Spielhaltungen, ein Interesse, das sie dank eines Neustart Kultur-Stipendiums auch auf der Lira da braccio vertiefen konnte.
2024 hatte sie die Gelegenheit mit Collegium Musicum 23 auf der Hoffmannschen Bratsche, einem Instrument aus dem Bestand der Thomaskirche von 1729, Bachs „Kunst der Fuge“ aufzunehmen.

Neben ihrer Konzerttätigkeit unterrichtet sie an der Musikschule der Wittenberger Hofkapelle e.V. und an der „Neuen Musik Leipzig“. In den letzten Jahren entdeckt sie zunehmend ihre eigene Stimme in der Verbindung von Musik und Lyrik, ein Feld, das sie weiter erforschen und entwickeln möchte.
Ihre Vision ist es, historische Musik lebendig und spürbar zu machen, stilistische Präzision mit Ausdruckskraft zu verbinden und das Publikum an der Freude und Tiefe der Musik teilhaben zu lassen.